Anästh Intensivmed 2017;58:542-548 Deutsch English
Übersichten - Klinische Anästhesie
Haben wir einen Nutzen vom intraoperativen Monitoring der Narkose­tiefe?

Autoren

Veit-Simon Eckle, Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin Katharinenhospital Klinikum Stuttgart Kriegsbergstraße 60 70174 Stuttgart, Deutschland
G. Schneider, Klinik für Anästhesiologie, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München (Direktor: Prof. Dr. G. Schneider)

Schlüsselwörter

Bispectral Index (BIS), Elektroenzephalogramm (EEG), Monitoring, Awareness, Minimale alveoläre Konzen­tration (MAC)

Zusammenfassung

Der Anästhesist ist für die Überwachung einer adäquaten Narkosetiefe verantwortlich. Bei einer zu flachen Narkose kann es zu intraoperativen Wachheitszuständen kommen, während eine zu tiefe Narkose im Verdacht steht, mit erhöhter postoperativer Mortalität und mit einem erhöhten Auftreten eines postoperativen Delirs vergesellschaftet zu sein. Um sich diesem Themenkreis fokussiert nähern zu können, werden die unterschiedlichen Eigenschaften der Anästhesie definiert und dem entsprechenden intraopera­tiven Monitoring zugeordnet. Weiter wird in diesem Beitrag der aktuelle Wissensstand zur Narkosetiefe-Überwachung diskutiert.
Drucken kompletter Artikel (PDF) ca. 323 KB Fenster schließen