Anästh Intensivmed 2017;58:555-563 Deutsch English
Übersichten - Zertifizierte Fortbildung
Perioperative akute Nierenschädigung

Autoren

Alexander Zarbock, Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie Universitätsklinikum Münster Albert-Schweitzer-Campus 1, Geb. A1 48149 Münster, Deutschland
M. Meersch, Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie Universitätsklinikum Münster Albert-Schweitzer-Campus 1, Geb. A1 48149 Münster, Deutschland

Schlüsselwörter

Akute Nierenschädigung, Prävention, Entfernte Ischämische Präkonditionierung, KDIGO-Leitlinien, Nierenersatztherapie

Zusammenfassung

Die akute Nierenschädigung (AKI; Acute Kidney Injury) ist eine schwerwiegende perioperative Komplikation, die häufig durch Sepsis oder große (vor allem kardiochirurgische) Eingriffe ausgelöst wird. Das Krankheitsbild geht mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität einher. Im Jahr 2012 wurden die KDIGO-Leitlinien (KDIGO = Kidney Disease: Improving Global Outcomes) publiziert, in denen eine einheitliche Klassifizierung der AKI beschrieben und praktische Empfehlungen für die Therapie von Patienten mit akuter Nierenschädigung gegeben werden. Durch präventive Maßnahmen und frühzeitige Diagnose kann das Behandlungsergebnis verbessert und die Entwicklung einer chronischen Niereninsuffizienz verhindert werden.
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