Anästh Intensivmed 2018;59:146-153 Deutsch English
Sonderbeiträge - Krankenhausmanagement & -ökonomie
Vergleich von offenen vs. geschlossenen invasiven Druckaufnehmersystemen im Rahmen des Patient Blood Management – Eine Übersichtsarbeit zu Technik, Outcome, Patienten­sicherheit und zur Wirtschaftlichkeit

Autoren

S. Westphal, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum Frankfurt/Main, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt/Main, Deutschland
K. Zacharowski, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum Frankfurt/Main, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt/Main, Deutschland
A. Kudraschow, Dezernat 3, Zentraler Einkauf, Universitäts­klinikum Frankfurt/Main
C. Kempf, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum Frankfurt/Main, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt/Main, Deutschland
Patrick Meybohm, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum Frankfurt/Main, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt/Main, Deutschland

Schlüsselwörter

Druckaufnehmersysteme, Kosten, Blutverlust

Zusammenfassung

Im Anästhesiebereich und auf der Intensivstation kommen regelmäßig invasive Druckaufnehmersysteme zur Anwendung. Gegenüber offenen Systemen weisen geschlossene Druckaufneh­mersysteme verschiedene Vorteile auf. Die Verwendung geschlossener Systeme zur Blutentnahme reduziert das Risiko für nosokomiale Infektionen, unnötigen Blutverlust, arterielle Fehlinjektionen und Kontaminationen des Klinikperso­nals. Neben den medizinischen Vor­teilen sind geschlossene Druckaufnehmersysteme trotz der teilweise höheren Materialkosten unter Berücksichtigung relevanter Faktoren (höherer Materialverbrauch bei Blutentnahme, höhere Personalbindung, unnötiger Blutverlust) am Ende sogar günstiger als offene Systeme.
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