Anästh Intensivmed 2019;60:84-93 Deutsch English
Sonderbeiträge - Leitlinien
Empfehlungen zur extra­korporalen kardiopulmo­nalen Reanimation (eCPR): Konsensuspapier der DGIIN, DGK, DGTHG, DGfK, DGNI, DGAI, DIVI und GRC

Autoren

Guido Michels, Klinik III für Innere Medizin der Universität zu Köln, Kerpener Straße 62, 50937 Köln, Deutschland
T. Wengenmayer,
C. Hagl,
C. Dohmen,
B. W. Böttiger,
J. Bauersachs,
A. Markewitz,
A. Bauer,
J.-T. Gräsner,
R. Pfister,
A. Ghanem,
H.-J. Busch,
U. Kreimeier,
A. Beckmann,
M. Fischer,
C. Kill,
U. Janssens,
S. Kluge,
F. Born,
H. M. Hoffmeister,
M. Preusch,
U. Boeken,
R. Riessen,
H. Thiele,

Schlüsselwörter

Herzkreislaufstillstand, Extra­korporale kardiopulmonale Reanimation, Extrakorporale Membranoxygenierung, Kardiogener Schock, Wiederbelebung

Zusammenfassung

Die extrakorporale kardiopulmonale Reanimation (extracorporal cardiopulmonary resuscitation, eCPR) kann als Rettungsversuch für hoch selektierte Patienten mit refraktärem Herzkreislaufstillstand und potenziell reversibler Ätiologie erwogen werden. Aktuell fehlen randomisiert-kontrollierte Stu­dien zur eCPR, und es existieren keine validen Prädiktoren für Nutzen und Risiko, die bei der Indikationsstellung hilfreich sein könnten. Die bisherigen Selektionskriterien und Abläufe sind Klinik-spezifisch und ein (nationaler) standardisierter Algorithmus fehlt. Das vorliegende Konsensuspapier bietet basierend auf einer konsentierten Expertenmeinung den Vorschlag für ein standardisiertes Vorgehen bei eCPR.
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