Anästh Intensivmed 2019;60:V22-V24 Deutsch English
Aus den Verbänden - BDAktuell / DGAInfo
Im Wandel der Zeit: aus NRA wird net-ra – Das Netzwerk Regionalanästhesie geht neue Wege

Autoren

Christine Kubulus, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Universitätsklinikum des Saarlandes Kirrbergerstraße 100, 66421 Homburg/Saar, Deutschland
J. Schmitt, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum des Saarlandes
T. Volk, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum des Saarlandes

Schlüsselwörter

Regionalanästhesie, Register, Standardisierung, Dokumen­tation, Benchmark

Zusammenfassung

Seit Beginn dieses Jahres hat das ehemalige Netzwerk zur Sicherheit in der Regionalanästhesie in Deutschland (NRA) ein neues Gesicht. Im Zuge der Um­benennung in net-ra wurde ein eigenes Logo entwickelt, mit dem sich das Netzwerk zur Sicherheit in der Regionalanästhesie & Akutschmerztherapie nun der Öffentlichkeit präsentiert. Auch konzeptionell wird das Netzwerk neue Wege gehen. Die Website www.net-ra.eu bietet neben den etablierten Informa­tionen zum Re­gister zukünftig auch breitgefächerte Informationen für Patienten sowie einen geschlossenen Mitgliederbereich für Netzwerk-Partner. Die verstärkte Öffent­lichkeitsarbeit soll dem Engagement aller Partnerzentren für einen rationalen, dafür aber konsequenten und qualitativ hochwertigen Einsatz von Regionalanästhesie- und Akutschmerztherapieverfahren Rechnung tragen. Im Bereich der Registerforschung blickt das Netzwerk auf zahlreiche wissenschaftlich hochrangige Publikationen zurück. Standen bisher vor allem Infektionskomplikationen und neurologische Schäden im Fokus des wissenschaftlichen In­te­resses, sollen zu­künftig auch die geburtshilfliche Anäs­thesie und die sogenannten „neuen“ Blockaden wie zum Beispiel die Faszienschichtenblockaden Schwerpunkte sein. Der seit Mai 2017 verfügbare, komplett überarbeitete und erweiterte Registerdatensatz bietet unter anderem auch Raum für eine statistische Risikobewertung im Bereich der Antikoagulanzien.
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