Anästh Intensivmed 2019;60:29-34 Deutsch English
Sonderbeiträge - Leitlinien
Atemkalk: Hinweise zu korrektem Umgang und fachgerechter Nutzung in Rückatemsystemen – Stellungnahme der Kommission für Normung und technische Sicherheit der DGAI

Autor

Christian Hönemann, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie, St. Marien-Hospital, Marienstraße 6–8, 49377 Vechta, Deutschland

Schlüsselwörter

Atemkalk, Ca(OH)2, Rück­atemsystem, Patientensicherheit

Zusammenfassung

Atemkalk dient in Narkosegeräten der chemischen Bindung des ausgeatmeten Kohlendioxids. Klinisch wurde der Atemkalk (NaOH) erstmalig von Ralf Waters eingesetzt (Anesth Analg 1924;3:20–22). Heute besteht Atemkalk aus einer Mischung aus Calciumhydroxid (Ca(OH)2) und Adjuvantien, die als pH-Indikator bzw. Stabilisatoren zugemischt werden. In dieser Stellungnahme werden die aktuell verfügbaren Atemkalkprodukte beschrieben sowie Empfehlungen für den Umgang mit diesen Substanzen gegeben.
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