Anästh Intensivmed 2019;60:255-264 Deutsch English
Übersichten - Zertifizierte Fortbildung
Perioperative Überwachung des Volumenstatus

Autoren

Jens Meier, Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin Kepler Universitätsklinikum Krankenhausstraße 9 4021 Linz, Österreich
N. Pauker,

Schlüsselwörter

Volumenstatus, „Passive Leg Raising-Test”, Volumen­reagibilität, Schlagvolumenvariation, Hämodynamisches Monitoring

Zusammenfassung

Neben der Applikation von Sauerstoff gehört die Gabe von Volumenersatzmitteln zu den häufigsten Therapieformen in Anästhesie und Intensivmedizin. So­wohl die Wahl der richtigen Art des Volumenersatzmittels als auch die Wahl des richtigen Zeitpunktes der Applikation ist immer wieder Gegenstand des wissenschaftlichen Diskurses. Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass die Gabe von Volumen immer dann indiziert ist, wenn damit zu rechnen ist, dass es durch den damit verbundenen Anstieg der myokardialen Vorlast zu einem Anstieg des Herzzeitvolumens kommt. Allerdings ist dies nicht immer der Fall, und daher werden im klinischen Alltag unterschiedliche Methoden zur Bestimmung des perioperativen Volumenstatus und der damit verbunde­nen Volumenreagibilität verwendet. Der folgende Artikel beschreibt systematisch die hierbei üblichen Messmethoden und setzt sich kritisch mit ihrem Einsatz auseinander.
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